Der Dichter Ferdinand Freiligrath hat nicht nur in der Literatur Spuren hinterlassen, sondern auch in der Krone Assmannshausen. Im Jahr 1844 wohnten Ferdinand und Ida Freiligrath in der Krone Assmannshausen. Hier vollendete Ferdinand Freiligrath sein „Glaubensbekenntnis“, in dem er schrieb:

„Zu Assmannshausen in der Kron,
Wo mancher Durst`ge schon gezecht,
Da macht ich gegen eine Kron`,
dies Büchlein für den Druck zurecht.“
Zu Ehren des Dichters kann unser Museumszimmer besichtigt werden, in dem der Sekretär des Dichters steht.

Ferdinand Freiligrath wurde als Sohn des Lehrers Johann Wilhelm Freiligrath geboren. 1825 verließ er das Detmolder Gymnasium und erlernte von 1825 bis 1832 in Soest im Geschäft eines Verwandten den Beruf des Kaufmanns. Zugleich versuchte er sich mit ersten Versen und huldigte schwärmerisch „den schönsten Bewohnerinnen Soests“. 1832 übernahm er eine Korrespondentenstelle in Amsterdam. 1837 bis 1839 war er als Kaufmann in Barmen tätig. Im Jahre 1839 begann in Unkel am Rhein, wo noch heute das Freiligrathhaus an diese Schaffensperiode erinnert, sein Leben als freier Schriftsteller.